Costa Rica

Natur pur für Groß und Klein

Von Katharina Lehmann · 2019

Faultiere beobachten, exotische Früchte genießen und beim Wildwasserrafting nass werden: Für Familien mit Kindern ist Costa Rica ein erlebnisreiches Urlaubsziel. Denn das kleine Land zwischen Nord- und Südamerika gilt als eines der sichersten Urlaubsländer in Lateinamerika. Und kinderfreundlich sind die Ticos allemal.

Natur pur für Groß und Klein
Foto: iStock/SL_Photography

Wenn Familie Hartmann eine große Reise plant, steht das Ziel schon fest: Seit Jahren geht es nach Costa Rica; die beiden Söhne Tim (14) und Nico (11) sind große Fans des kleinen Landes zwischen Karibik- und Pazifikküste, könnten sich sogar vorstellen, einmal dort zu leben. Und auch Vater Hans (48) schwärmt von la pura vida, von der puren Lebensfreude, wie die Ticos, die Einwohner Costa Ricas, ihre Art zu leben definieren. „Es geht darum, zu entspannen und jeden Augenblick zu genießen, so wie er gerade ist“, erklärt Hans. „Und natürlich darum, dankbar zu sein und glücklich für jeden neuen Tag im Paradies.“

Einmal Costa Rica, immer Costa Rica

In dieses Paradies zieht es Familie Hartmann immer wieder – das erste Mal vor fünf Jahren. „Damals war ich sehr aufgeregt, weil ich allein mit meinen Söhnen gereist bin, meine Frau konnte leider nicht mitkommen. Doch es hat alles ganz toll geklappt. Die Ticos sind wirklich sehr hilfsbereit und kinderfreundlich – vor allem, wenn man etwas Spanisch spricht“, erinnert sich Vater Hartmann. So bekamen die Jungs immer mal wieder eine Empanada oder eine Frucht zugesteckt, durften Faultiere in der Jungtierauffangstation streicheln und sich auf dem Bodyboard üben. 

Drei Costa-Rica-Reisen sind seit damals gefolgt – langweilig wird es der Familie aber nicht. „Auch wenn man denkt, man hat schon alles gesehen, kommt doch wieder eine freche Affenhorde vorbei und hält eine neue Überraschung parat. Und seit die Jungs größer sind, können wir noch einmal ganz andere Abenteuer wie Wildwasserrafting, Ziplining oder eine Höhlentour erleben.“ Außerdem gefällt Vater Hans, dass sich die Familie in Costa Rica recht sicher fühlen kann. Denn das kleine Land gilt neben Uruguay als sicherste Reisedestination Lateinamerikas.

Öko-Tourismus boomt

So wie Familie Hartmann zieht es jedes Jahr rund zwei Millionen Touristen in das mittelamerikanische Land, das gerade mal so groß ist wie Niedersachsen. Die meisten verschlägt es in einen der Badeorte der beiden Küsten. Doch auch das zentrale Hochland, das wegen seiner fruchtbaren Vulkanerde ideal ist für den Anbau von Kaffee und Kakao, für Regen- und Nebelwald, ist eine Reise wert. Tropische Wälder, kilometerlange Traumstrände und eine unglaubliche Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten – das lieben die Costa-Rica-Fans. 

Und der Staat tut viel, dieses Paradies zu beschützen. So stehen heute 25,6 Prozent der Landesfläche unter Naturschutz; weitere Reservoirs sollen folgen. Die Abholzung des Regenwalds wird immer härter sanktioniert. Mülltrennung und Recycling sind den Ticos überaus wichtig. Zudem fördert der Staat den Individualtourismus – ursprüngliche Unterkünfte können das Label Eco-Hotel erwerben, All-Inclusive-Hotels werden dagegen nicht gefördert. Costa Rica wählt ein Tourismus-Modell, das auf Nachhaltigkeit basiert – egal ob beim ländlichen Öko- und Abenteuer- oder beim Wellness- und Gesundheits­tourismus. 

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